Treis-Karden

Treis-Karden – Burgenromantik und Freizeitspaß an der Mosel

Treis-Karden besteht aus zwei Ortsteilen, die sich zu beiden Seiten der Mosel erstrecken und über eine Brücke miteinander verbunden sind. Die ca. 2.200 Einwohner zählende Gemeinde liegt in einem landschaftlich reizvollen Naturschutzgebiet und gehört zur Verbandsgemeinde Cochem.

Treis KardenTreis-Karden - Doppelgemeinde zwischen Hunsrück und Eifel
Treis-Karden ist eine Doppelgemeinde, die sich aus dem Ortsteil Treis am rechten und Karden am linken Moselufer zusammensetzt. Einige abseits gelegene Weiler und Höfe gehören ebenfalls zum Gemeindegebiet von Treis-Karden. Bei Treis münden das Flaumbach- und das Dünnbachtal vom Hunsrück kommend in das Moseltal. Der Ortsteil wird vom Zillesberg überragt, an den sich weitere kegelförmige Erhebungen im Verlauf des Flaumbachtales anschließen. Auf zwei markanten Bergen erheben sich majestätische Burgen, die ein steinernes Zeugnis der mittelalterlichen Besiedlung sind. Die Umgebung von Treis-Karden wird geprägt durch bewaldete Höhenzüge und grüne Weinbergterrassen. Auf den mineralhaltigen Schieferböden wird bevorzugt die Rebsorte Riesling angebaut. Auf den Weingütern ortsansässiger Winzer können Sie in Ihrem Urlaub an einer Weinprobe in einem urigen Ambiente in einem historischen Gewölbekeller teilnehmen.

Burgen und Klöster bei Treis-Karden
Das Kloster Maria Engelport, die Burgruine Treis und die Wildburg zählen zu den populärsten Wanderzielen in der Gemeinde Treis-Karden. Burg Treis ist eine Höhenburg aus dem späten 11. Jahrhundert, die sich auf einem Felsvorsprung über dem Flaumbachtal erhebt. Von der einst stolzen Anlage sind noch Reste der Ringmauer und der wuchtige Bergfried erhalten. Nur wenige Hundert Meter entfernt erhebt sich auf dem gleichen Felssporn in erhöhter Position die Wildburg. Das mittelalterliche Gemäuer wurde im 12. Jahrhundert errichtet und nach einer Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg wieder aufgebaut. Die Wildburg befindet sich in Privatbesitz und ist bewohnt. Rund neun Kilometer von Treis-Karden entfernt liegt im malerischen Flaumbachtal das Kloster Maria Engelport. Gegründet wurde das Kloster um das Jahr 1220 und verfiel nach den Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg zunehmend. Erst im 20. Jahrhundert erfolgte ein Wiederaufbau und heute wird das alte Gemäuer von Ordensschwestern bewohnt.

Wandern und Radfahren
Reizvolle Wanderwege mit herrlichen Aussichtspunkten durchziehen die Höhenzüge der Eifel und des Hunsrücks und führen durch sonnenüberflutete Weinbergterrassen an den Steilufern der Mosel. Treis-Karden liegt direkt am romantischen Moselsteig, der sich von der luxemburgischen Grenze bis zur Mündung des Flusses in den Rhein erstreckt. Attraktive Themenwanderwege in der Umgebung der Ortschaft sind der Buchsbaumwanderweg, der Lenus-Mars-Weg und der Schiefergrubenweg. Wissenswertes rund um den Weinanbau in dieser Moselregion erfahren Sie auf dem Wein- und Naturlehrpfad, der mit zahlreichen Schautafeln bestückt ist. Im Fahrradsattel erkunden Sie die Ferienregion auf dem Hunsrück-Mosel-Radweg und auf dem Moselradweg. Letzterer ist ein bekannter Fernradweg, der von Frankreich kommend dem Flussverlauf folgt und am Deutschen Eck in Koblenz endet. In Treis-Karden gibt es eine Fahrradverleihstation, an der Sie Damen- und Herrenfahrräder sowie E-Bikes mieten können.

Sehenswertes im Gemeindegebiet
Obwohl die historische Bausubstanz in Treis-Karden durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, haben sich einige Fachwerkhäuser in den Zentren der Ortsteile Treis und Karden erhalten. Mit der Stiftskirche St. Castor hat der Moselort den bedeutendsten Kirchenbau zwischen Koblenz und Trier zu bieten. Das mächtige Gotteshaus wird von den Einheimischen ehrfurchtsvoll als "Moseldom" bezeichnet und trägt romanische, gotische und barocke Stilelemente. Der Stiftsbezirk ist eine einzigartige Ansammlung von historischen Gebäuden, darunter ein 800 Jahre altes Wohnhaus und einem Burghaus aus dem Jahr 1562. Die Geschichte der kleinen Zilleskapelle am gleichnamigen Berg lässt sich bis in das 13. Jahrhundert nachweisen. Das heutige Aussehen erhielt die Kapelle im 17. Jahrhundert. Geschichtsinteressierte Urlauber sollten sich nicht einen Ausflug auf den nahem Martberg entgehen lassen. Auf dem Hochplateau über der Mosel wurden ein keltischer Kultplatz und ein römisches Heiligtum entdeckt. Der Tempelbezirk wurde teilweise rekonstruiert und wieder aufgebaut.

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